Was ist der Unterschied zwischen einer PsychotherapeutIn, einer PsychologIn und einer PsychiaterIn?

Eine PsychotherapeutIn hat in der Regel bereits einen verwandten Grundberuf, ist also meist schon SozialarbeiterIn oder zum Beispiel PsychologIn, wenn sie/er sich dazu entscheidet eine mehrjährige Ausbildung zur PsychotherpeutIn zu beginnen.

In der Psychotherapie steht die Beziehung zwischen TherapeutIn und KlientIn im Vordergrund, um einen heilsamen Prozess in Gang zu bringen, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. 

Die langjährige verpflichtende eigene Therapieerfahrung der PsychotherapeutInnen während der Ausbildung helfen ihr/ihm dabei.

 

Eine PsychologIn hat an einer Universität Psychologie studiert - manche bilden sich danach noch zur "Klinischen- und GesundheitspsychologIn" weiter.

Sie bieten meist Testdiagnostik (z.B. Leistungs- oder Entwicklungstests), sowie psychologische Beratung und/oder Behandlung an. Dies kann in vielen Fällen zu einer Weitervermittlung an eine PsychotherapeutIn führen.

 

Eine PsychiaterIn ist ein/e FachärztIn. Sie/er hat Medizin studiert und danach eine Facharztausbildung absolviert. Im Gegensatz zu den beiden anderen Berufsgruppen, können PsychiaterInnen Medikamente verschreiben.

 

Detailiertere Infos finden Sie unter: 

http://www.psychotherapie.at/patientinnen/ueber-psychotherapie

Was bedeutet "in Ausbildung unter Supervision"?

PsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision befinden sich am Ende ihrer Ausbildung und dürfen daher schon selbständig arbeiten. Um die Qualität ihrer Arbeit zu sichern, müssen sie jedoch regelmäßig zu erfahrenen KollegInnen in Supervision gehen und ihre Arbeit besprechen.

Aufgrund ihres Status können die Kosten leider noch nicht mit der Krankenkasse verrechnet werden.

Um diesen Nachteil für Sie allerdings auszugleichen, bieten die meisten KollegInnen ihre Dienste daher zu wesentliche günstigeren Tarifen an.